Das Integralsystem in der Präsidentschaftskanzlei der Hofburg

Veröffentlicht am 13. Juni 2026 um 08:40

Ein Zeichen der Wertschätzung:

In den vergangenen Monaten hat „Das Traktat des Integralsystems“ seine Reise in die Welt angetreten.
Als Autor und Systemtheoretiker war es mir von Anfang an ein tiefes Anliegen, die im Buch formulierten Gedanken zur Kybernetik des Supraorganismus und zur Ethik der Syntropie nicht als bloße Theorie zu belassen, sondern sie aktiv in den gesellschaftlichen
und politischen Diskurs einzubringen.

Heute darf ich mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit einen ganz besonderen Meilenstein auf diesem Weg teilen.
Mich erreichte ein offizielles Schreiben aus der Präsidentschaftskanzlei in Wien, unterzeichnet von Univ.-Lekt. MinR Mag.
Meinhard Rauchensteiner, dem Leiter der Abteilung für Wissenschaft, Kunst und Kultur. Im Namen von Bundespräsident
Alexander Van der Bellen wurde nicht nur der Erhalt des Traktats bestätigt, sondern mir wurde auch eine besondere Ehre zuteil:
„Gerne werden wir Ihr Buch in die Bibliothek der Präsidentschaftskanzlei aufnehmen, wo es den hier tätigen Kolleginnen und
Kollegen zur Verfügung steht.“

Ein lebendiger Impuls im Herzen der Republik
Diese Nachricht erfüllt mich mit einer tiefen Demut. Dass ein unabhängiges, philosophisches Werk, das in der Praxis der Natur
und der Imkerei in Thiersee gereift ist, im Zentrum unserer staatlichen Ordnung so respektvoll aufgenommen wird, ist für mich
Bestätigung und Auftrag zugleich.

Die Aufnahme in die Bibliothek der Präsidentschaftskanzlei bedeutet, dass die Leitgedanken des Integralsystems – die
Versöhnung von Steuerungswissenschaft und Humanität, die Überwindung destruktiver Entropie und das Prinzip der
„Ehrfurcht vor dem Leben“ – ab jetzt dort hinterlegt sind, wo täglich über die Zukunft und den Zusammenhalt unseres Landes
nachgedacht wird.

Vom Kleinen ins Große
Es zeigt sich hierbei ein Grundgesetz, das auch dem Integralsystem selbst innewohnt: Jeder Impuls, jede Zelle und jedes
Individuum hat eine fundamentale Bedeutung für das Wohl des gesamten Supraorganismus. Es braucht keine lauten,
ideologischen Parolen, um Gehör zu finden. Es braucht die redliche, fundierte Suche nach Gesetzmäßigkeiten, die dem Leben
dienen.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen beim Herrn Bundespräsidenten und den Verantwortlichen in der Hofburg für diese
wertschätzende Geste und die Offenheit gegenüber meinen schriftstellerischen und philosophischen Arbeiten.
Die Flaschenpost hat einen sicheren Hafen erreicht. Nun darf der Gedanke im System wirken.