Im Entstehen ist, der Anfang vom Vergehen
Wo das Wort das Bild berührt
In den Zeilengängen verlassen die Gedanken das bloße Manuskript. Hier begegnen sich Lyrik und Grafik auf Augenhöhe. Jedes Gedicht, jedes Textfragment wird von einer eigens geschaffenen Grafik begleitet – nicht als bloße Illustration, sondern als visuelle Fortsetzung des Geschriebenen.
Es ist ein Wandeln zwischen den Sphären: Während die Zeilen den Rhythmus vorgeben, fangen die Grafiken die Stimmung ein, die zwischen den Worten liegt. Ein Spiel aus Licht, Schatten und Form, das dazu einlädt, den Blick verweilen zu lassen.
Die Texte sind im Sammelband Schattenflur enthalten
Die Raben
Dann saßen die Raben auf dem Dach des Autos und balancierten, wie, wenn sie auf einem Ast eines im sturmgebeugten Baumes, dem Klang des Windes lauschend. Herr Frey hatte es, wie immer gut gemeint, ...
Eine Geschichte aus dem Leben in Thiersee.
Im Kreis
Gehen im Kreis
von Null bis Null
unter nächtlichem Himmel
Verliebt in Gedanken
Viele Augen des Einen
Kinderhände fassen einander
Wenn Du mir nur der Nächste
wärst.
Mann ohne Welt
Der Tag begann schon mit einem Verschlafen und so war die rennende Zeit in den frühen Morgenstunden noch schneller im Morgengrauen vergangen als sie es sich eh schon zur Gewohnheit gemacht hatte...
Ein bedenklicher Tagesablauf findet dann doch zur Ruhe
Schattenflur
Inspiriert durch eine hiesige Begebenheit.
Über Steine und Moos trällert der kleine Bach steil seine herbstliche Melodie. Der erdige Duft erfüllt den Tobel und glitzert in den Tautropfen und spielt mit den Rinnsalen. Eine Wasseramsel fliegt im Frühtau aufgeregt vom Felsen und Stein hin und her, ihr Ruf lässt nichts Gutes ahnen...
Es ist der Text für eine Graphic Novel, welche ich graphisch entwickeln möchte.
Die Steinkratzerin (Roman)
Ouvertüre im Stundenglas
Man blickt zurück, ein Leben ist in wenigen Minuten erzählt, heißt es. Man erinnert sich an die unschönen Dinge, verdrängt die schönen und wälzt sich unruhig im Schlaf. Dabei ist der Traum oftmals erholsamer als die Zeit im Wachzustand, wo man somnambul in den Geschichten des Tages mit Menschen zusammentrifft, umherirrend in der eigenen Odyssee.
Die Geschichte von Herrn Frey versinkt in einer Welt, aus der man froh ist, wenn man wieder herausfindet.
Der Roman entwickelt sich derzeit noch